Boston

Post- und Gerichtsgebäude
Boston ist eine der ältesten Städte der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Sie ist reich an Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Weltbekannt sind die Harvard University, 1636 gegründet und damit die älteste der USA, und das Boston Symphony Orchestra.

Boston wurde um 1630 von einer Gruppe Puritanern gegründet und befand sich anfänglich auf der Shamwut Halbinsel und am Charles-Fluss. Es vereinigte sich später mit der Ansiedlung von Plymouth und wurde zur Massachusetts Bay Kolonie. Als um 1700 die Briten die amerikanischen Kolonien mit hohen Steuern belegten, wehrte sich Boston, das damals schon eine größere Stadt war. Dies führte zu der Boston Tea Party Ende 1773, zu Schlachten am Bunker Hill und Breeds Hill und später zu den Unabhängigkeitskriegen, in denen Boston eine wichtige Rolle spielte.

Was einst eine Handelsstadt war, ist heute eher ein Kultur-, Bildungs- und politisches Zentrum an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Außerdem zählt sie Stadt zu den lebenswertesten Städten der Welt, denn der Lebensstandard ist hoch, die Kriminalität aber sehr niedrig.

Boston Downtown
Boston
Eines der interessantesten Dinge in Boston ist der 'Freedom Trail'. Vier Kilometer führen an 16 historisch wichtige Plätze, beispielsweise das Old State House, auf dessen Balkon 1776 John Adams die Unabhängigkeitserklärung verkündete. Historisch wichtig ist auch das Old South Meeting Hause oder das älteste Gebäude der Stadt, die Faneuil Hall. Das Museum of Fine Arts zeigt Kunst, von alt bis neu, genauso wie das Isabella Steward Museum oder das Boston Athenæum. Der John Hancock Tower ist das höchste Gebäude der Stadt. Ein Blick auf die Skyline bei Nacht ist ein reizvoller Anblick.